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Kassen wehren sich gegen DAV-Vorwurf

Gegen den Vorwurf, dass die Einsparungen aus den Rabattverträgen nicht an die Versicherten weitergegeben werden, wehrt sich der GKV-Spitzenverband:

"Ohne die Einsparungen durch die Rabattverträge hätten viele Krankenkassen vermutlich bereits im letzten Jahr Zusatzbeiträge erheben müssen und auch die 8-Euro-Grenze wäre sicher früher überschritten worden. Der Vorwurf steigender Verwaltungskosten geht ins Leere. Das Gegenteil ist der Fall, die Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenkassen liegen bei lediglich 5 Prozent und sind im Vergleich zu den Vorjahren prozentual sogar leicht gesunken. Wer den Krankenkassen hier Untätigkeit vorwirft, weiß nicht wovon er spricht.

Keine Krankenkasse erhebt Zusatzbeiträge gern. Vielmehr tun sie alles, um Zusatzbeiträge durch interne Rationalisierung, effizientere Verträge, das Auflösen von Rücklagen oder durch Fusionen zu verhindern. Da Zusatzbeiträge jedoch von der letzten Bundesregierung als Finanzinstrument eingeführt wurden und der Fonds mit 4 Mrd. Euro unterfinanziert ist, sind die Zusatzbeiträge die logische Konsequenz. Angesichts steigender Ausgaben bei Arzneimitteln und den von der letzten Bundesregierung gewollten Steigerungen für Krankenhäuser und Ärzte ist es also nicht verwunderlich, dass einige Krankenkassen nun einen Zusatzbeitrag erheben müssen", so Ann Marini, stv. Pressesprecherin des GKV-Spitzenverbandes.

Quelle: GKV

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