Zusatzbeiträge: Zwölf Euro sozialer als acht Euro
Die Diskussion um die Zusatzbeiträge geht weiter. In der Debatte um die geplanten Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen fordert die BKK Westfalen-Lippe als erste Kasse zwölf statt wie andere Konkurrenten acht Euro, weil dies sozialer sei. "Das ist viel gerechter, denn es enthält eine deutlich soziale Komponente", sagte Vorstandschef Willi Tomberge. Zur Begründung verwies der Vorstandschef darauf, dass eine Pauschale von acht Euro ohne Einkommensprüfung erhoben werden könne, während darüber liegende Zusatzbeiträge ein Prozent des Bruttoeinkommens des Versicherten nicht übersteigen dürfe.
"Die acht Euro zahlen also Student und Unternehmer gleichermaßen, unsere zwölf Euro hingegen werden bei Versicherten, die unter 1.200 Euro haben, angepasst." Ein Student mit 500 Euro Einkommen zahle also nur fünf Euro Zusatzbeitrag.
Nach Informationen der «Rheinischen Post» verlangen die BKK Heilberufe und die GBK Köln rückwirkend zum 1. Januar den maximalen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern. Er wird bis zur Beitragsbemessungsgrenze erhoben und kann maximal 37,50 Euro monatlich betragen.
Quelle: dpa



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