Zweite Tarifrunde für Klinikärzte ohne Ergebnis
In den Tarifverhandlungen für rund 55 000 Ärzte an Deutschlands kommunalen Krankenhäusern zeichnet sich keine Annäherung ab. Die Gespräche wurden in Düsseldorf am Mittwoch nach mehr als vier Stunden ergebnislos unterbrochen und auf den 24. und 25. Februar vertagt. Dann geht es in Frankfurt/Main weiter. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) machte erneut kein eigenes Angebot und wies die Forderungen der Ärzte als zu teuer zurück.
«Ich halte die Forderung für nicht akzeptabel», sagte der VKA- Vizepräsident Joachim Finklenburg nach den Verhandlungen. «Es gibt im Moment nichts zu verteilen.» Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund ging mit einer Forderung von fünf Prozent mehr Geld in die Tarif- Auseinandersetzung. Zudem sollen unter anderem die nächtlichen Bereitschaftsdienste besser als bisher honoriert werden.
«Die Arbeitgeber sind unbeweglich bis zur Eisstarre», sagte der Verhandlungsführer und stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Marburger Bundes, Lutz Hammerschlag. Für die nächste Verhandlungsrunde forderte er ein konkretes Angebot der Arbeitgeber. «Unsere Forderungen liegen den Arbeitgebern seit sechs Wochen auf dem Tisch. Die VKA hatte genug Zeit, sich dazu konstruktiv Gedanken zu machen.»
Die Vorstellungen beider Seiten liegen nach Ansicht von Finklenburg noch «weit auseinander». Bis zu einer Einigung sei es noch «ein weiter Weg».
Quelle: dpa



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